Schnuffels Kuschelsong - Aufforderung zum Analsex?

Klingeltonsongs an der Spitze der deutschen Singlecharts sind ja - Crazy Frog, Betrunkener Elch & Co. zum Dank - mittlerweile keine Seltenheit mehr, genausowenig wie kulturkritische Kommentare zum selben Thema. Der aktuelle Vertreter des Genres, der Kuschelsong des Digitalhasens "Schnuffel" - gibt aber ganz anderen Grund zur Besorgnis: fordert der so harmlos daherkommende Hasenhit (Zitat hitparade.ch: "Der Kuschel Song ist v.a. eines: nervtötend. Er ist billig komponiert und billig produziert.") doch relativ unverholen zum Analsex auf.
Im Video zum Song hält das Kaninchen eine schleifchengeschmückte Karotte in der Hand, welche es mit folgenden Worten zu betören sucht:
Du bist mein allerliebster Schatz ,
an deiner Seite ist mein Platz .
Weil ich dich so gerne kuschel ,
bist du mein süßer Schnuffel .
Kuschel , kuschel , kuschel , kuschel ,
du bist mein kleiner süßer Schnuffel .
Du bist mein kleiner süßer Stern ,
hab dich zum kuscheln gern .
Nun ist Schnuffel trotz seiner etwas kastratenhaften Stimme eindeutig als Männchen (in der Fachsprache: "Rammler") zu identifizieren, ein paarungswilliges Weibchen ist im Video auch nicht zu sehen. Folglich sind o.g. Zeilen eindeutig an das orangefarbene Wurzelgemüse gerichtet. Die Zeilen "An deiner Seite ist mein Platz [...] hab dich zum kuscheln gern" deuten eindeutig auf die sexuellen Absichten des Rammlers (sic) hin, dem als Männchen jedoch zur Penetration gar keine andere Körperöffnung übrigbleibt, als eben... na ja, man kann sich's ja denken. Zudem ist der Karotte noch eine rote Schleife umgebunden - eine ganz klare Anspielung auf die AIDS-Problematik! Und sowas laden sich Millionen deutscher Jugendlicher auf ihre Handys runter. Wenn das die Jugendschutzbehörde wüsste...



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